Der Blended Blog berichtet jede Woche über News, aktuelle Trends und Entwicklungen rund um Blended Learning, E-Learning und berufliche Weiterentwicklung.

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Gute Lernmodule, Konzeption E-Learning

Für den Lernerfolg sollten grundlegende didaktische (lerntheoretische) Gesichtspunkte beachtet werden. Auch bei der Auswahl der Inhalte und der Medien ist einiges zu beachten. E-Learning lebt von seiner Interaktivität und hebt sich damit von reinen Präsentationen (Frontalunterricht) wie durch reine Videos z. B. ab.

Damit ein Lernmodul zügig, aber dennoch gut strukturiert mit sinnvollen Abläufen und einschlägigen Inhalten produziert werden kann, sind mehrere Schritte vorher sinnvoll:
- Grobkonzept
- Feinkonzept
- Drehbuch

Wenn Sie selbst Module produzieren wollen, sollten Sie darüber Bescheid wissen und verschiedene Optionen kennen. Wenn Sie E-Learning-Module von einer Agentur nutzen wollen, ist es ebenfalls ratsam, zu wissen, was das Konzept enthalten sollte, um beurteilen zu können, unter welchen Gesichtspunkten dieses Modul erstellt worden ist. Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, dass Sie sich bei einer professionellen Agentur hierüber keine Gedanken zu machen brauchen sollten, kann ich Ihnen aus langjähriger Erfahrung versichern, dass dem leider nicht so ist. Es kommt oft vor, dass dem Kunden beim Pitch ein herkömmliches didaktisches Konzept vorgelegt wird, das immer wieder recyclet wird und bei der anschließenden Produktion nicht mehr beachtet wird. Sehen Sie hier bitte genau hin, wenn Sie ein effizientes E-Learning-Modul haben wollen, das auch Veränderungen und neue Verhaltensweisen bei Ihren Mitarbeitern hervorbringt. Darüber hinaus erhalten Sie in der Regel Feinkonzept und Drehbuch zur Abnahme durch Sie und daher ist es gut, wenn Sie diese nachvollziehen können und Anhaltspunkte zur Beurteilung haben.

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Schon bald startet das diesjährige Corporate Learning Camp in Frankfurt mit vielen spannenden Themen und Diskussionen rund ums Lernen, E-Learning und Blended Learning in Unternehmen. Veranstaltet wird das CLC von Hessenmetall, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände VhU und der Frankfurt University of Applied Sciences FAU. Die Veranstaltung richtet sich an Learning bzw. E-Learning Experten in Unternehmen. Alle Themen rund ums Lernen im Unternehmen und lernende Unternehmen sind hier willkommen.

Das Corporate Learning Camp wird im beliebten Bar Camp-Format abgehalten, d. h. alle Teilnehmer können sich mit einem eigenen Thema einbringen. Die sog. Sessions mit einer Länge von 45 Minuten finden parallel in verschiedenen Räumen statt, die Teilnehmer können frei zwischen den Veranstaltungen wählen und springen. Die Themen kreisen für gewöhnlich um Best Practice Beispiele wenn es um die Mitarbeiterschulung in Unternehmen geht, um neue E-Learning Formate und verschiedene Ansätze von Blended Learning bis hin zu Social Learning oder Mobile Learning. Da die Themen von jedem Teilnehmer eingebracht werden können, darf man auch auf neue und innovative Themen rund ums Lernen in Unternehmen gespannt sein.

Das CLC146 finden am 13.10.2016 und am 14.10.2016 in Frankfurt in der Frankfurt University of Applied Sciences am Niebelungenplatz 1 statt. Beginn ist am 13. um 10 Uhr, am Freitag um 9 Uhr. Es endet am Freitag um 16 Uhr. Die Schutzgebühr beträgt regulär 45 Euro.

Anmeldung: Xing-Events

Um sich an der Vorab-Diskussion und an Themenvorschlägen zu beteiligen, können Sie sich auf dieser Webseite registrieren und ein eigenes Profil erstellen.

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Learnblend bietet Ihnen Beratung und Konzepte zur aktiven Selbst-Entwicklung Ihrer Mitarbeiter. Extra: die intelligente Suche und der persönliche Bereich des Online-Lernangebots von Learnblend ermöglicht eine personalisierte, aktive Selbstentwicklung der Nutzer!

Mitarbeiter-Entwicklung ist zu einem eigenen Unternehmensbereich in größeren deutschen Firmen geworden. Doch wollen die Mitarbeiter überhaupt enwickelt werden? Oftmals sieht es in der Praxis leider so aus, dass Mitarbeitern eines Unternehmes bestimmte Trainings und E-Learning-Kurse verpasst werden, an denen sie gar kein Interesse haben und oftmals selbst nicht erkennen können, wie diese ihnen auf ihrem Karriere-Weg weiterhelfen sollen. Pflichtkurse sind dabei oftmals eher langweilig und sorgen für Frust, wenn sie einfach als Zeitverschwendung betrachtet werden, während sich die eigentliche Arbeit auf dem Schreibtisch türmt.

Auf der anderen Seite wünschen sich Angestellte oftmals viel mehr Möglichkeiten zur Weiterbildung, die vom Unternehmen gefördert wird. Ob Fortbildung oder auch einfach nur auf dem aktuellen Stand im eigenen Fachgebiet zu bleiben - Umfragen haben ergeben, dass Mitarbeiter durchaus motiviert sind, Neues zu lernen und ihre Kompetenzen zu erweitern.

Wie also findet man die richtige Balance zwischen dem, was die Führungsebene als Pflicht-Schulungen wichtig erachtet und was die Mitarbeiter aus eigener Motivation lernen wollen? Und vor allem - wie können Lernangebote in den Unternehmensablauf integriert werden ohne Zeitverluste?

Ich habe in den vergangenen Jahren mit den Verantwortlichen für die Mitarbeiterentwicklung aus ganz unterschiedlichen Unternehmen und Organisationen gesprochen. Darunter E-Learning-Verantwortliche im Öffentlichen Dienst, für Versicherungsverbände aber auch aus Industrie, IT und Handel.

Der Grundtenor:
Mitarbeiter wollen Neues lernen, wenn es den eigenen Karrierezielen und Aufstiegsmöglichkeiten dient
Mitarbeiter fühlen sich oftmals unter Druck, zum Lernen am Arbeitsplatz neben den täglichen Aufgaben auch noch Zeit aufbringen zu müssen
Mitarbeiter sind nicht immer begeistert davon, wenn sie zu einem externen Seminarort fahren sollen, schon gar nicht, wenn dies mit einer Übernachtung verbunden ist
Auch In-house-Seminare bringen das Problem mit sich, dass die Zeit für die Teilnahme von anderen wichtigen Terminen und Aufgaben abgeschöpft werden muss. Wird der Sinn der Schulung nicht erkannt, sind Demotivation und lustlose Teilnehmer vorprogrammiert.
Auch wenn mit dem direkten Vorgesetzten sog. Zielvereinbarungen getroffen werden und im Rahmen eines solchen Mitarbeitergesprächs auch Workshops oder Online-Lernmodule vereinbart werden - der Mitarbeiter sieht das häufig nur als zusätzliche Belastung, während das Training von Skills, welche er gerne für den Job verbessern würde häufig abgelehnt werden.

Selbst-Entwicklung

Im Online-Bereich geht der Trend zur Mikro-Personalisierung. Warum also nicht auch im E-Learning?
- Aktive Suche nach Lernangeboten, statt passivem Abarbeiten
- Vorschläge nach Interessen und Stichworten
- Persönlicher Bereich

Letztenendes weiß jeder Mitarbeiter am Besten, welche Fortbildung und welche Fähigkeiten er für seinen Job noch braucht. Vorgesetzte und Mitarbeiterentwicklung sollten eher als Lotse oder Coach wirken, den Mitarbeiter in die richtige Richtung zu führen - aber dahin, wo er hin will! Oder wollen sie, dass die Interessen, latenten Fähigkeiten und ehrgeizigen Ziele Ihres Mitarbeiters aus Frust in einem anderen Unternehmen eingesetzt werden sollen? Es kündigen mehr Mitarbeiter wegen eines Mangels an Fortbildungen, als Sie vielleicht denken! Jeder will sich verbessern und weder über- noch unterfordert sein, schon gar nicht wegen einem Mangel an Know-how, Wissen und Fähigkeiten, die trainiert werden können.

Wenn die eigenen Interessen und Fähigkeiten mit einem passenden Maß an Herausforderung gekoppelt werden, sind Mitarbeiter am motiviertesten und zufriedensten.

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