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Trainings für Intrapreneurship

Jeder weiß, was ein Entrepreneur ist. Doch gibt es auch Intrapreneure! Das sind unternehmerisch denkende, innovative und risikofreudige Mitarbeiter, die innerhalb eines Unternehmens neue Ideen, Produkte oder Initiativen entwickeln - einfach gesagt. Google hat beispielsweise so Einige davon. Und das zeigt auch schon die Bedeutung, Intrapreneure zu fördern und im Unternehmen zu halten! Denn neue Ideen und Produktentwicklungen braucht jedes Unternehmen, diese können mit das wichtigste Kapital für weiteres künftiges Wachstum darstellen.

Wenn es also Mitarbeiter im Unternehmen gibt, die gute Ideen gepaart mit Unternehmergeist mitbringen und diese vielleicht sogar in Pläne und Prozesse übersetzen können - sollte man diese dann nicht unbedingt fördern anstatt zu erdrücken oder zum Anpassen zwingen? Wie entdeckt man diese Unternehmer im eigenen Unternehmen oder wie können sie sich selbst identifizieren? Und vor allem: Wie kann man diese Fähigkeiten fördern und trainieren und dem unternehmerischen Denken Raum geben?

Oftmals sind Intrapreneure teamorientiert: sie wollen sich nicht zwingend alleine außerhalb des Unternehmens, in dem sie bereits arbeiten, selbstständig machen, sondern sind froh, innerhalb der gewohnten Umgebung aufblühen zu können. Sie sind oftmals eben sogar froh, gemeinsam mit anderen, mit Kollegen, die sie schon gut kennen, etwas entwickeln zu können, eingebettet in die Sicherheit und auch in die Möglichkeiten und Ressourcen des größeren Ganzen. Wie also kann man das zusammen bringen und sowohl für das Unternehmen, als auch für die Mitarbeiter das beste dabei herausholen? Eine echte Win-Win-Situation schaffen?

Was ist Intrapreneurship?

Der Begriff Intrapreneur tauchte bereits 1978 auf, nämlich in einem White Paper von Gifford Pinchot mit dem Titel „Intra-Corporate Entrepreneurship“. In diesem White Paper beschrieb Pinchot, dass Unternehmen eine neues System schaffen müssten, um zu thriven. Eine Art freier Markt Unternehmertum - innerhalb eines Unternehmens.

Seither hat sich viel geändert. Hinzu gekommen ausserdem selbst innerhalb von Unternehmen soziale Unternehmer und EcoPreneure, welche eine Veränderung anstrebe, die weit über das Unternehmen hinaus reicht. Gemeinsam ist allen Intrapreneuren: sie erhalten ein festes Gehalt.

Warum Intrapreneure am Arbeitsplatz fördern?

Intrapreneure sind gut fürs Geschäft, so Gifford Pinchot. Denn ohne Innovation könne kein Unternehmen überleben, ohne neuen Wert zu schaffen. Und Innovation geschehe nicht ohne Intrapreneure, welche neue Ideen im Unternehmen durchsetzen. Reine Arbeitsbienen allein reichen heute für die Wettbewerbsfähigkeit einfach nicht mehr aus (und schon gar keine Arbeitssklaven in Gartenzwergmanier). Dienst nach Vorschrift? Bringt heute keinen mehr voran, ausserdem können Maschinen dies zunehmend besser. Was uns Menschen ausmacht, ist eben das kreative Denken, Lösungen zu finden und Innovationen anzustoßen.

Gerade in großen Unternehmen allerdings, ist die organische Innovation gar nicht so einfach. Gerade deshalb ist es so wichtig, ein Unternehmer-Skillset zu fördern und zu entwickeln, um diese einzigartige und bereits vorhandene Quelle für Innovation zu stimulieren. Das Potenzial, welches man sonst brach liegen lassen würde, ist einfach zu wertvoll, um es zu verschwenden. Die Motivation, etwas zu verbessern, etwas Neues zu erschaffe, ist in den meisten Menschen nämlich schon vorhanden - und niemand kennt Ihr Kerngeschäft und dessen Schwachstellen besser als Ihre Mitarbeiter.

Kann man Intrapreneurship trainieren?

Was das beibringen, das Trainieren von Intrapreneurship betrifft, ist nicht so einfach: denn zunächst geht es um die richtige innere Einstellung. Diese kann man niemandem einhämmern und - es muss leider gesagt werden - ist vielen Angestellten auch zuvor systematisch ausgehämmert worden, oftmals schon in der Schule.

Trotzdem: kann Training für all jene einen unschlagbaren Vorteil bedeuten, die die Veranlagung mitbringen. Und das sind mehr Mitarbeiter, als man denkt. Das Unternehmen kann durch spezielle Trainings Intrapreneure in den eigenen Reihen entdecken, dies umfasst Live Trainings bzw. Classroom Trainings und Workshops zum Thema Unternehmertum und Intrapreneurship ebenso wie Blended Learning und E-Learning.

Manche haben das Unternehmerische Denken vielleicht unterdrückt, um sich anzupassen und ein guter Mitarbeiter zu sein. Deshalb ist es auch so gefährlich, nur ganz bestimmte Handlungsweisen zu trainieren und zuzulassen. Wenn ein Mitarbeiter merkt, dass er jetzt seinem Entwicklungsgeist und Ideen freien Lauf lassen kann, ist dies unwahrscheinlich befreiend - und motivierend! Die Langeweile und das Gefühl, nicht genug geschätzt und beachtet zu werden, ist auf einmal wie weggeblasen. Die Transformation kann in einem entspprechenden Training unwahrscheinlich schnell geschehen. Kreativität wird losgelassen. Mitarbeiter werden plötzlich lebendig und aufgeregt und wollen ihre Ideen in Bewegung setzen. Transformiert wird die Angestellten-Mentalität in Unternehmer-Mentalität. Eine unglaubliche Wandlung. Und das Beste? Die Ideen bleiben in Ihrem Unternehmen!

Lernen, Ideen zu entwickeln und umzusetzen

Workshop Kreativität und Ideen

Und Ideen können viele haben und die Fähigkeiten sich aneignen und trainieren, die es braucht, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Ist die innere Einstellung erst einmal gegeben, so sind die weitere Prozesse, das Erproben der Idee, Prototypen zu entwickeln, dem Ganzen einen Rahmen zu geben, erlernbar oder im Team umsetzbar. Hierfür gibt es ja eben unterschiedlichen Typen an Angestellten. Wenn Sie deren Fähigkeiten optimal zusammen bringen, also mit neuen Ideen und dem Willen zur Veränderung, paaren, wenn Sie Personen mit Visionen und Ideen mit Menschen zusammenbringen, die das Feuer zur Aktion in sich haben, wenn Sie ausserdem kritische Personen und planerische Personen in konstruktiver Weise zusammenbringen können, die sich in bester Weise einander ergänzen und unterstützen anstatt zu behindern - so haben Sie schon fast ein Utopia erschaffen, in dem alle glücklich sein können.

Wie schult man einen Intrapreneur mit Trainings, Blended Learning oder E-Learning?

Es gibt verschiedene Trainings, die Unternehmen zur Verfügung stehen, um Intrapreneure zu entwickeln - selbst für soziales Intrapreneurship. Unternehmerische Fähigkeiten und die Entwicklung von Ideen. Bei DELL EMC Ireland werden beispielsweise Personen eingestellt, die anderen dabei helfen, zu brainstormen, kollaborativ zusammen zu arbeiten und Ideen zu entwickeln. Doch können Sie sich hierfür natürlich auch Hilfe von außen holen.

Trainings in Form von Workshops, Blended Learning-Formaten und E-Learning zu Thema Ideen, Kreativität & Lösungsfindung sowie zum Thema Ideen umsetzen und in konkrete Pläne und Prototypen zu überführen haben sich vielfach als schlagkräftig und effizient erwiesen - und werden von Mitarbeitern in der Regel mit offenen Armen aufgenommen.

Unabhängig vom richtigen Trainings-Programm können Unternehmen noch mehr tun, um Intrapreneure in den eigenen Reihen zu entdecken und zu ermutigen:

Führungskräfte-Trainings für Innovations-Freundlichkeit

Am wichtigsten ist es natürlich, im Unternehmen eine Umgebung zu eschaffen, die unternehmerische Ideen ermöglicht und fördert. Die Mitarbeiter sollten wissen, dass sie die ausdrückliche Erlaubnis haben, über ihre Job-Beschreibung hinaus zu denken. Es sollte nicht schief angesehen werden, wenn ein Intrapreneur vermeintlich von seinen üblichen Jobaufgaben abgelenkt ist. Ein Vorgesetzter, der auf die eigene Zielerreichung eingestellt ist, kann hier ganze Wettbewerbsvorteile verhindern!

Schulungen und Weiterbildungen können diese Sichtweise ändern und gerade auch Managern zeigen, wie sie Mitarbeitern erlauben können, Innovation voranzutreiben und die Produktivität sogar zu verbessern. Auch wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sie insgesamt an Innovationen im Unternehmen mitwirken können, kann dies die Motivation beträchtlich steigern. Zudem habe ich in als Projektmanagerin in Konzernen gearbeitet, beispielsweise im Personen-Fernverkehr, welche spezielle Räume, die in einem anderen Gebäude als jenem fürs Tagesgeschäft untergebracht waren, für Innovations-Workshops, Lösungsfindung und zum Kreieren neuer Ideen nutzen konnten.

Kreativitäts-Workshops - und Trainings für Kreative

Training Blended Learning Kreativität Intrapreneure

Es gibt Menschen, die geradezu geborene Innovatoren sind - doch sie haben nicht ungedingt die Fähigkeiten, diese Ideen auch umzusetzen (sonst wären sie vielleicht auch gar nicht mehr in Ihrem Unternehmen). Das fängt schon bei der Unternehmenspolitik an. Ideen müssen auch an der richtigen Stelle angebracht werden. Das Komplettpaket (Entwicklung bis Auslieferung) kann dabei als Trainings-Übungen angeboten werden, besonders effizient als Blended Learning Lösung, welche flexibel für die Teilnehmer ist aber auch Praxiselemente mit anderen zusammen im Live-Training umfasst.

Auch kann es häufig nicht schaden, sozialen Fähigkeiten und Kommunikations-Know-how etwas nachzuhelfen, gerade bei Personen, die gerne inneren Ideen nachhängen. Beispielsweise kann das Kommunikations-Training vermitteln, welchen Weg man gehen kann: den Vorgesetzten um Rat fragen und dann um die nötigen Ressourcen bitten, anderen Kollegen mit an Bord zu holen.

Doch auch umgekehrt gibt es Mitarbeiter-Typen, die keine Zugang zur eigenen Kreativität haben oder es sich nicht zutrauen oder erlauben, neue Ideen zu entwickeln. Dabei geht eine Menge Wissen und Erfahrung verloren. Auch Kreativität kann man fördern und erlernen! Sowohl im Team, als auch für Einzelpersonen, in Coachings, Workshops und Trainings. Kreative Persönlichkeiten machen häufig genau das automatisch, was auch anderen Menschen dabei helfen würde, Visionen zu entwickeln, können es aber Kollegen nicht so einfach vermitteln. Deshalb kann auch ein Kreativitäts-Workshop eine wahre Goldgrube auftun.

Mentoring-Programme für Innovation und Unternehmertum

Manchmal funktioniert es am besten, das unternehmerische Mindset zu entwickeln, indem man Innovatoren mit anderen Kreativen zusammenbringt. Dies kann beispielsweise bedeuten, frische, junge Angestellte mit älteren Angestellten zusammenzubringen. Die einen wissen, wie der Hase läuft, die anderen stecken voller neuer Ideen und sind noch nicht in immer gleichen Denkweisen „das haben wir schon immer so gemacht“ verstrickt. Erfahrung gepaart mit jugendlichem Innovationsgeist: das ist schonmal eine gute Richtung. Eine Art Mentoring-Programm oder Fellow Programm kann hier eine gute Idee sein, allerdings mit dem Unterschied, dass auch der erfahrenere Mentor offen ist für neue Sichtweisen und Ideen - und die Sache ernst nimmt und ihr Raum gibt.

Innovatoren gesucht? Einfach um Ideen bitten!

Manchmal braucht man nach neuen Ideen einfach nur zu fragen. Viele Angestellte haben jahrelang super Ideen in der Schublade oder wüssten ganz genau, was sie machen würden - doch wurde häufig vom direkten Vorgesetzten jede Idee oder jeder Wunsch nach Veränderung im Keim erstickt, aus verschiedensten Gründen (Angst vor Veränderung, Angst, der Untergebene könnte besser sein, etc.). Man kann auch die Möglichkeit bieten, Ideen zu übermitteln - und diese sollten ernst genommen und wirklich geprüft werden! Arbeiten Sie mit diesen Ideengebern! Früher wurden solche Revolutionäre und Visionäre oft als Unruhestifter beäugt und zur Disziplin ermahnt. Was für ein Fehler! Und zwar gerade in Deutschland.

Es ist außerdem wichtig, einen Prozess direkt mit anzustoßen, der diese Ideen in Richtung Umsetzung treiben kann, denn oftmals gibt es Mitarbeiter mit fantastischen Ideen - aber nicht mit dem Wunsch oder der Fähigkeit, diese selbst umzusetzen! Sie haben einfach Ideen, Bilder im Kopf, wissen ganz genau, wie es besser ablaufen könnte oder welche ganz neuen Produkte und Services funktionieren würden, verfolgen Trends, denken automatisch einen Schritt voraus und knüpfen automatisch Verbindungen zwischen verschiedenen Entwicklungen - sind aber eben in diesem Reich der Ideen, nicht im Reich der Handlung. Wie oben beschrieben - dies kann man trainieren, oder durch neue Strukturen jenen überlassen, die Freude daran haben, Ideen anderer aufzugreifen und daraus etwas Handfestes zu entwickeln.

Noch wichtiger ist es, wenn sich das Unternehmen einem echten Problem gegenüber sieht, und dringend einen Innovator braucht, der eine Lösung findet. Dann kann man tatsächlich auch mal die gesamte Belegschaft dazu ermuntern, sich Lösungen zu überlegen! Es gibt so viele Möglichkeiten. Überlassen Sie es nicht immer den gleichen Einzelpersonen, eine Lösung zu finden, sondern nutzen Sie das Potenzial und die vereinten Kräfte aller.

Lernen Sie außerdem aus den Prozessen und - Grundregel Nr. 1 - aus den Failures. Geben Sie Raum zur Entwicklung von Neuem und von Prototypen. Wenn diese nicht funktionieren, sind Sie dennoch einen Schritt weiter, ganz im Sinne von Lean Entrepreneurship (schlankes Unternehmertum) oder Lean Management.

Intrapreneure sind eben vielleicht die besseren Angestellten. Kein Grund, sich zu beschränken, wenn man beides haben kann: motivierte Mitarbeiter, die ihren Unternehmergeist ausleben und damit NICHT zu Ihrer Konkurrenz werden.

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